PERSPEKTIVEN Quartalsupdate
das globale Wachstum verliert an Dynamik, da der durch Iran bedingte Energieschock die wirtschaftliche Aktivität belastet. Das Wirtschaftswachstum in den USA dürfte 2026 und 2027 robust bleiben, während sich das Wachstum in der Eurozone und in Japan zunächst verlangsamen dürfte, bevor es im kommenden Jahr zu einer moderaten Erholung kommt. Das Wachstum in China könnte in diesem Jahr weniger stark von internationalen Entwicklungen beeinflusst werden, dürfte sich 2027 jedoch leicht abschwächen. Da die höheren Energiepreise nun zunehmend durchschlagen, haben wir unsere Inflationsprognosen für 2026 für die meisten großen Märkte angehoben. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass die Zentralbanken zu einer restriktiveren Haltung übergehen werden.