Bitte beachten Sie: Dieser Artikel ist über ein Jahr alt. Beachten Sie die wichtigen Hinweise für Offenlegungen und Risikowarnungen am Ende der Seite oder des jeweiligen Berichts.

 

 

 

Zusammenfassung: 

  • Die Inflationsraten werden im nächsten Jahr sinken, aber der Prozess könnte langsam verlaufen. Die Kernraten könnten hartnäckig hoch bleiben, und die Zentralbanken werden weiterhin vor geldpolitischen Herausforderungen stehen.
  • Der derzeitige Inflationsdruck ist eine ungewöhnliche Kombination aus „starker Nachfrage" sowie einem "Kostendruck", welche durch die Pandemie und der damit verbundenen politische Reaktion darauf zurückzuführen ist.
  • Die Geschichte lehrt uns, wie sich die Gründe und politischen Reaktionen auf die Inflation entwickelt haben. Empirische Studien können Aufschluss über die Beziehung zwischen der Inflation und den einzelnen Anlageklassen geben, was jedoch sehr komplex sein kann: Wir ziehen daraus allgemeine Schlussfolgerungen. 

 

Einleitung

 

Einige Inflationskomponenten mögen ihren Höchststand erreicht haben, aber das ist noch lange nicht das Ende der Geschichte. Wie wir in diesem Bericht analysieren, könnte die Kerninflation hoch bleiben, und Verzögerungen in der Transmission der Geldpolitik werden die politischen Entscheidungsträger weiterhin vor Herausforderungen stellen, denn sie müssen die Geldpolitik ausreichend straffen -aber die Straffung unterbrechen, bevor die Konjunktur in Schwierigkeiten gerät.

 

Wir beginnen mit einem Blick auf die aktuelle Inflationslage, bevor wir erörtern, wie die Geschichte der Inflation dazu geführt hat, dass diese weitgehend als monetäres Phänomen angesehen wird. Dies trägt dazu bei, den Aufstieg der unabhängigen Zentralbanken zu erklären. In den letzten Jahren wurde diese „klassische“ Geldpolitik jedoch durch die globale Finanzkrise und die COVID-19-Pandemie in Frage gestellt. Außergewöhnliche Faktoren im Zusammenhang mit der Pandemie haben gezeigt, dass die Kostendruck-Inflation ebenso wichtig sein kann wie jene, die durch eine starke Nachfrage hervorgerufen wird.

 

Die derzeitige Zentralbankpolitik wird dazu beitragen, die Inflation zu senken, allerdings mit unterschiedlicher Zeitverzögerung. Strukturelle Entwicklungen in vielen Volkswirtschaften werden die Inflation allerdings höher halten als vor der COVID-19-Pandemie. Entankerte Inflationserwartungen könnten somit ein Problem darstellen.

 

Das bedeutet, dass die Inflation für die Anleger noch einige Zeit ein wichtiges Thema bleiben wird. Eine hohe Inflation wirkt sich in vielerlei Hinsicht auf die nominalen und realen Anlagerenditen aus. In diesem Bericht versuchen wir, die verschiedenen und oft komplexen Einflussfaktoren zu erläutern, die dabei eine Rolle spielen. Wir befassen uns mit den Auswirkungen der Inflation auf Staats- und Unternehmensanleihen, Aktienmärkte, Währungen, Immobilien und Rohstoffe. Die Inflation kann sich auf sehr unterschiedliche Weise auf die verschiedenen Anlageklassen auswirken -dies muss bei der Anlageentscheidung berücksichtigt werden.

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